Begriffslexikon



Alkohole

Urheber: NEUROtiker; public domain; Orginal (Mai 2013)
Abbildung 1: Die funktionelle Gruppe der Alkohole. R ist ein Alkyl-Rest. O steht für Sauerstoff, H für Wasserstoff:
Sind chemische Verbindungen, die eine oder mehrere an aliphatische (aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) zusammengesetzte) Kohlenstoffatome gebundene Hydroxygruppen (-–O–H) haben.



Basalzellen

Sind Zellen, welche in tiefen Zellschichten von Epithelien auf oder in der Nähe der Basalmembran ruhen. Die Basalmembran ist ein Teil der Basallamina, einer Proteinschicht der Haut.



Epithelien

Sind eine Sammelbezeichnung für Deckgewebe und Drüsengewebe. Neben Muskel-, Nerven- und Bindegewebe ist es eine der vier Grundgewebearten.



Ester

Sind eine Stoffgruppe chemischer Verbindungen, die formal oder tatsächlich durch die Reaktion einer Säure und eines Alkohols unter Abspaltung von Wasser (eine Kondensationsreaktion) entstehen.



Hormone

Sind biochemische Botenstoffe, die von spezialisierten Zellen produziert und abgegeben werden, um spezifische Wirkungen oder Regulationsfunktionen an den Zellen der Erfolgsorgane zu verrichten. Gebildet werden die Hormone in Drüsen in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), der Zirbeldrüse (Epiphyse), der Schilddrüse, der Nebenniere und in den Langerhans’schen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas). Einige Hormone werden auch von Nervenzellen gebildet, auch Neurohormone oder Neuropeptide genannt. Hormone des Magen-Darm-Traktes finden sich verteilt in den Lieberkühn-Krypten (verzweigte Einsenkungen des Epithels im Bereich der Schleimhaut des Dünn- und Dickdarms). Zudem werden in der Leber Vorstufen des Angiotensins (Gewebehormone) gebildet. Geschlechtshormone werden, außer von den Nebenniere, von spezialisierten Zellen der weiblichen oder männlichen Geschlechtsorgane gebildet: Theca- und Granulosazellen bei der Frau und Leydig-Zellen beim Mann.



Letalität

Bezeichnet die „Tödlichkeit“. Der Begriff "letal" bedeutet "tödlich". "Subletal" bedeutet "fast tödlich".



Leguminosen

Werden auch Hülsenfrüchtler genannt. Beispiele sind etwa Erbsen, Kichererbsen, Bohnen, Azukibohnen, Limabohnen und Lupinen.



Lordose

Ist eine konvexe Krümmung der Wirbelsäule nach vorne. Viele Weibchen zeigen eine Lordose bei der Paarung. Wird das Weibchen bestiegen, am Rücken oder an den Flanken berührt senkt sie ihren Rücken und hebt gleichzeitig die Perinealregion und den Kopf, so dass die Anogenitalregion durch eine ventralkonvexe Biegung der Hals- und Lendenwirbelsäule präsentiert wird.

Abbildung 2: Lordose bei einer Ratte.



Matrixzellen

Sind Zellen in der Einstülpung der Oberhaut, die als Follikel bezeichnet wird. Dort wo das Haar gebildet wird befinden sich die Papille, welche teilungsaktiven Zellen, die Matrixzellen, die für das Haarwachstum verantwortlich sind. Die Matrixzellen werden über Blutgefäße mit den notwendigen Nährstoffen für das Haarwachstum versorgt.



Megacolon

Bezeichnet eine mit chronischer Verstopfung einhergehende Erweiterung des Dickdarms.



Mitochondrien

Sind Organellen und kommen in den Zellen fast aller Eukaryoten vor. Sie sind die Energiekraftwerke der Zellen.



Moleküle

Sind im weiten Sinn zwei- oder mehratomige Teilchen, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden. Moleküle können aus Atomen eines einzigen chemischen Elements aufgebaut sein, wie Sauerstoff (O2) und Stickstoff (N2) (Elementmoleküle). Meist sind Moleküle jedoch Verbände von Atomen verschiedener Elemente, wie Wasser (H2O) und Methan (CH4).



Morphologie

Ist ein Teilbereich der Biologie und die Lehre von der Struktur und Form der Organismen.



Neurotransmitter

Sind biochemische Botenstoffe, welche die Erregung einer Nervenzelle auf andere Zellen an chemischen Synapsen übertragen (Transmission).



Osmotischer Druck

Ist der Druck, welcher im Rahmen der Osmose den Fluss von gelösten Teilchen durch eine selektiv-permeable Membran antreibt. Osmose ist der gerichtete Fluss von molekularen Teilchen durch eine selektiv- oder semipermeable Trennschicht.

Urheber: public domain; Orginaldatei (Mai 2013) Urheber: AndyKay; public domain; Orginaldatei (Mai 2013)
Abbildung 3: Osmose durch eine semipermeable Membran. Die blauen Teilchen können die Membran durchdringen, die roten aber nicht.
Abbildung 4: Links ein U-Glas, in dessen Mitte sich eine semipermeable Membran befindet. Die Konzentrationen der Lösungen links und rechts der Membran sind unterschiedlich (s. Legende). Rechts sieht man den Zustand nach Erreichen des osmotischen Gleichgewichts: Der Wasserdruck (der durch den Höhenunterschied entsteht) ist im Gleichgewicht mit dem Osmotischen Druck. Einfacher gesagt: Das Verlangen des Wassers sich in beiden Röhrchen gleich hoch zu verteilen ist genauso groß wie das Verlangen die Konzentration auszugleichen.



Phagozytose

Ist die Aufnahme von Nahrungspartikeln bis hin zu kleineren Zellen in eine einzelne eukaryotische Zelle.



Physiologie

Ist ein Teilbereich der Biologie und die Lehre von physikalischen und biochemischen Vorgängen in den Zellen, Geweben und Organen aller Lebewesen.